Kunststattdenkma, 15230l Frankfurt (Oder), Carthausplatz

Ausschreibung für das fünfte Kunstwerk am Carthausplatz

Die vollständige Ausschreibung können Sie hier einsehen: Ausschreibung_Kunst statt Denkmal-FFO_2022.pdf

Der Sockel des verschwundenen Denkmals an das Telegraphen-Bataillon Nr.2 bietet in Frankfurt (Oder) einen einmaligen Platz zur Präsentation zeitgenössischer, regionaler Kunstwerke. Alle zwei Jahre soll an diesem Standort ein temporäres Kunstwerk präsentiert werden, um so dem facettenreichen, künstlerischen Schaffen in Brandenburg eine Plattform zur Präsentation zu bieten. 

Ziel ist die Schaffung eines temporären, öffentlich zugänglichen Kunstwerks auf dem leeren Sockel am Carthausplatz, das sich auf den Stadtraum bezieht und mit dem leeren Sockel auseinandersetzt.

Die Zeitplanung

  • Der Wettbewerb wird am 07.03.2022 veröffentlicht.
  • Das Rückfragenkolloquium mit einer Ortsbesichtigung dient der näheren Erläuterung der Wettbewerbsaufgabe und Beantwortung erster Rückfragen und wird am 17.03.2022 um 14 Uhr angeboten. Die Teilnahme am Rückfragenkolloquium ist freigestellt und nicht verpflichtend für die Wettbewerbsteilnahme.
  • Spätere Rückfragen können nur schriftlich gestellt werden. Sie müssen bis zum 28.03.2022 unter dem Kennwort „Kunst statt Denkmal am Carthausplatz 2022“ bei der Wettbewerbskoordination eingegangen sein. Diese Fragen werden schriftlich beantwortet. Die Beantwortung ist Teil der Ausschreibung und wird den Teilnehmenden und dem Preisgericht zugesandt.
  • Einsendeschluss ist der 24.04.2022
  • Das Preisgericht tagt voraussichtlich am 09.05.2022
  • Im Anschluss erfolgt die Beauftragung des umzusetzenden Kunstwerks entsprechend der Empfehlung des Preisgerichts.
  • Das Kunstwerk soll im September 2022 am Carthausplatz aufgebaut werden.
  • Das zu realisierende Kunstwerk ist temporär und muss nach Ablauf des Projektzeitraums wieder entfernt werden. Der Projektzeitraum endet am 31.10.2024.

Dokumente

Ffo, 07.03.2022

 

Neue Trägerschaft

Nach einer dreijährigen Pause wird das Kunstprojekt nun unter der Trägerschaft des Vereins KUNSTGRIFF. Sieć kulturalna – Netzwerk für Kultur e.V. fortgeführt. Die Ideengeberin des Projekts, Sabine Heller, begann 2014 einen verlassenen Sockel als Standort für temporäre, zeitgenössische Kunstwerke zu nutzen und der Kunst somit ein Denkmal zu setzen. Gefolgt wurde sie 2015 von Marion Sander mit ihrem Kunstwerk „Frankfurter Kreise“ und 2017 von Hannes Forster mit seinem Kunstwerk „Kriegedenkmal“. Das „Denkmal für einen sesshaften Schatten“ von Pit Arens führt dieses Projekt nun weiter und rückt erstmals das Schattendasein des Sockels in den Vordergrund.

September 2020, M. Scherer